Das Medienhaus Neue Westfälische – Die digitale Chance für OWL

Gedruckt wird die Neue Westfälische von der Tochterfirma Küster-Pressedruck GmbH & Co. KG (v. l.): MC Vorstandsmitglied Alf Meyer zur Heyde, Klaus Schrotthofer, Geschäftsführer Neue Westfälische, Thomas Seim, Chefredakteur Neue Westfälische, MC Präsident Prof. Dr. Uwe Rössler. Foto: Iris Friedrich
22. Januar 2018
Neue Westfälische Druckhaus, Industriestraße 20, 33689 Bielefeld

„Wir sind wild entschlossen“

(Bielefeld, 22. Januar 2018). „Digitale Chancen für OWL“ – so überschrieben NW-Geschäftsführer Klaus Schrotthofer und NW-Chefredakteur Thomas Seim ihre Einführung in das Medienhaus Neue Westfälische. Bei einem Rundgang durch die Redaktion und dem anschließenden Besuch im Druckhaus gaben die Zeitungsmacher am 22. Januar 2018 dem Marketing Club OWL Bielefeld Einblicke in ihr Tagesgeschäft und in die moderne Strategie des ostwestfälischen Medienunternehmens.

Die Digitalisierung ist derzeit auch für die Medienbranche eine der Kernaufgaben. Aber die Zeit der Besorgnis über sinkende Auflagen ist bei der Neuen Westfälischen längst einem produktiven Eroberungswillen gewichen. Mit zahlreichen Projekten, Neugründungen und Kooperationen hat man aus dem Geschäftsmodell Information ein breit gefächertes, multimediales Netz geknüpft, das sich über die gesamte Region erstreckt. „Wir hatten noch nie eine so hohe Reichweite wie heute“, hebt Thomas Seim hervor.

Das ist vor allem einer neuen, differenzierenden Struktur des Medienunternehmens zu verdanken. „Wir wollen mit dem, was wir am besten können, nämlich seriösen, qualifizierten Content machen, unsere Leserinnen und Leser da erreichen, wo sie uns abfragen“, beschreibt Geschäftsführer Klaus Schrotthofer die Strategie. Er sieht das Verlagswesen als „Teil einer der dynamischten Industrien in Deutschland“ und „als in der digitalen Transformation schon einen Schritt weiter als viele andere.“

Selbstbewusste Leserinnen und Leser, die Inhalte nicht mehr ungeprüft als relevant wahrnehmen, Multichannel-Informationsflut, Diskussionen über Fake-News und ein unglaubliches Tempo prägen die derzeitige Gemengelage. „Aber es gibt auch wieder eine starke Sehnsucht nach valider und verlässlicher Information“, konstatiert Schrotthofer.

Aus Kooperationen mit jungen Start-ups nimmt er Vieles mit. Dazu gehört, dass „Geschwindigkeit in Zeiten der Digitalisierung eben doch entscheidend ist. Und die Fähigkeit, sehr agil auf Veränderungen zu reagieren und immer wieder die Richtung wechseln, wenn es nötig ist.“

Seine Antwort auf die Frage, wie lange es die Neue Westfälische als Printausgabe noch geben werde: „Solange Sie mögen!“

www.neue-westfaelische.de

Text: Martina Höke
Fotos: Iris Friedrich


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