Empathisch führen – Menschen begeistern und bewegen

In der historischen Villa Bozi in Bielefeld (v. l.): MC Präsident Prof. Dr. Uwe Rössler, MC Vorstandsmitglied Sabine Häring, Markus Weinbrenner, Geschäftsführer GourmetService, Dipl. Wirtschafts-Ingenieur Martin Weinbrenner, Vonhoff Management Consulting. Foto: Iris Friedrich
07. Dezember 2017
Villa Bozi, Albrecht-Delius-Weg 2, 33615 Bielefeld

„Wir bewegen Menschen“

(Bielefeld, 8. Dezember 2017). Digitalisierung, Globalisierung, Arbeit 4.0 – an Szenarien und Theorien, wie wir morgen und in nicht allzu ferner Zukunft leben und arbeiten werden, herrscht kein Mangel. Martin Weinbrenner ist einer von denen, die darauf hinweisen, dass Technik vieles kann – es schlussendlich aber immer wieder auf die Menschen ankommt.

Es geht um Verstehen und Verstanden-Werden – statt um Recht-Haben-Wollen. „Man muss Menschen mögen“, konstatiert der Dipl. Wirtschafts-Ingenieur, Management-Berater und Coach für Empathische Führung. Der Partner der Vonhoff Management Consulting AG in Hamburg und Stuttgart, der mit Familie in Karlsruhe lebt, skizzierte vor Mitgliedern und Gästen des Marketing Clubs OWL Bielefeld, wie „Empathisch führen“ aus seiner Sicht aussehen kann. Der MC war zu Gast in der historischen Villa Bozi in Bielefeld, die von Bruder Markus Weinbrenner geführt wird.

Wie können wir Menschen begeistern und bewegen? Wie kann erfolgreiche Führung aussehen? Welches Menschen- und Führungsbild kann Führungskräften helfen, die ohne Zweifel rasanten Veränderungen in den Unternehmen zu beeinflussen – und möglichst gewinnbringend zu steuern, für alle am Arbeitsprozess Beteiligten?

Der hohe Grad der Digitalisierung fördert das vernetzte Arbeiten. Kompliziertheit lässt sich über Algorithmen steuern, Komplexität eher nicht; der Faktor Unvorhersehbarkeit lässt sich nicht von Maschinen berechnen. Menschlichkeit und Emotionalität, so Martin Weinbrenner, werden nicht verschwinden, sondern bekommen im Gegenteil eine größere Bedeutung. Es geht um Werte und Visionen, um die Sinnhaftigkeit der Arbeit, um den übergeordneten Sinn – bis hin zur Frage nach der Mission der Unternehmung. Auch das setzt voraus: „Man muss Menschen mögen!“ – und auch als Führungskraft einen lebenslangen Lernprozess akzeptieren, die viel mit Vertrauen und Offenheit zu tun hat.

„Führen heißt Dienen“, ist Martin Weinbrenner überzeugt, und: „Je kleiner das Ego, desto leichter das Leben“ – womit wir auch bei der Machtfrage und dem Paradoxon der Macht sind. Der Vortrag, für den sich Clubpräsident Prof. Dr. Uwe Rössler unter Applaus bedankte, bot reichlich Gesprächsstoff für die Netzwerk-Stunden nach dem offiziellen Teil. Ein weiterer Dank ging an Markus Weinbrenner für die großzügige Bewirtung in der Villa Bozi.

www.vmcg.de
www.gourmetservice.de/locations_villabozi.html

Text: Susanne Schaefer-Dieterle
Fotos: Iris Friedrich

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