mediaprojekt Gesellschaft für audiovisuelle Kommunikation mbH, Bielefeld

Avatare vor einer virtuellen Anlage

Bereit für die Zukunft?

Abstimmungsprozesse in der Produktentwicklung können mühsam sein. Besonders wenn die Kollegen oder der Kunde nicht vor Ort sind. Wäre es nicht toll, ein Tool zu haben, das Menschen an einem virtuellen Ort zusammenbringt, wo man gemeinsam anhand eines 3D-Modells den aktuellen Stand diskutieren kann?

Die virtuelle Realität macht es möglich. VR-Brille auf und schon befindet der Nutzer sich gemeinsam mit den anderen Teilnehmern in einem virtuellen Raum. Sie sehen ein 3D-Modell in Echtgröße. Egal ob Maschinenstraße oder Zubehörteil, das Model kann von allen Seiten betrachtet und gegebenenfalls sogar begangen werden. Jeder Nutzer wird als ein Avatar dargestellt und kann mit den anderen kommunizieren. So können Themen hautnah mit Kollegen besprochen werden oder man präsentiert dem Kunden, wie weit die Entwicklungen eines Projekts bereits vorangeschritten sind. 

Die Einbindung von 3D-Modellen ermöglicht eine effiziente Arbeitsweise. Die Nutzer erhalten die Möglichkeit, Einheiten oder Bauteile zu markieren, um sie hervorzuheben und zu kommentieren. Sprach- oder Textnotizen lassen sich an Bauteile oder Bereiche heften, so dass keine Anmerkung verloren geht. Es kann genau festgelegt werden, welche Arbeitsschritte noch ausstehen und wer dafür verantwortlich ist. Neben der direkten Kommunikation über den Entwicklungsstand können Aufbau und Ablauf getestet und Probleme erkannt werden.

Sie denken das klingt nach Zukunftsmusik? Ist es aber nicht. Gemeinsam mit der Aumann AG, ein Hersteller von Spezialmaschinen, arbeitet die Bielefelder Firma mediaprojekt Gesellschaft für audiovisuelle Kommunikation an der Umsetzung einer solchen Anwendung. Eine erste Demo-Version ist erstellt und konnte erfolgreich präsentiert werden. Als besonders hilfreich empfanden es die Teilnehmer, ihre konstruierten Bauteile erstmals in realer Größe zu sehen und somit Maße und Abstände viel besser einschätzen zu können. Fehlplanungen werden so schnell entdeckt.   

Angedacht sind neben der Visualisierung von 3D-Daten auch „normale“ Bürofunktionen. Die Nutzer können auf Dokumente zugreifen und diese für alle sichtbar öffnen. Vor allem aber wird die gesamte Sitzung dokumentiert und abgespeichert. Ein Meeting kann also immer genau da weitergeführt werden, wo es geendet hat –  inklusive aller Markierungen und Notizen. Welcher reale Büroraum kann das schon bieten? Zukunftsmusik „made in OWL“! 

Im Rahmen der Hannover Messe 2018 zeigt mediaprojekt auf dem „it‘s OWL-Stand“ VR-Anwendungen und rückt damit die heimischen Automatisierer ins rechte Licht.

www.mediaprojekt.tv

 

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