audit OWL GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bielefeld

Ralf Finke, Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Gut vernetzt – zum Wohl der Mandanten

Ralf Finke ist seit 1990 Steuerberater und seit 1992 Wirtschaftsprüfer. Zusammen mit seinen Kollegen der audit OWL GmbH im Verbund mit der FMK Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Spenge hat der Diplom-Volkswirt viele seiner Mandanten schon in diversen Phasen ihres Unternehmertums begleitet – auch in Krisenzeiten. Er versteht sich als Berater in (fast) allen Lebenslagen. Der Club Report im Gespräch mit Ralf Finke.

Herr Finke, wie wichtig ist Ihnen der Zugang zu einem professionellen Netzwerk?

Der ist uns sehr wichtig. Wir müssen unsere Mandanten, ihre Branche und auch ihre Kunden verstehen, um umfassend beraten zu können. Befindet sich beispielsweise ein Mandant in einer Strategiekrise, weil er im Bereich Marketing nicht gut aufgestellt ist, können wir aus unserem Netzwerk einen Marketing-Profi hinzuziehen und wir gehen die Herausforderung gemeinsam mit dem Mandanten an. Dasselbe gilt für andere Bereiche, allen voran die Juristerei.

Das Thema Marketing betrifft insbesondere auch Non-Profit-Organisationen (NPO). Was gilt es hier zu beachten?

Das ist natürlich ein komplexes Feld. Insbesondere bei der Umsatzsteuer gibt es hier ein paar Fallstricke, wenn man z. B. an den Fall denkt, dass ein Sponsor einem gemeinnützigen Verein ein Fahrzeug zur Verfügung stellt. Hier ist es Usus, dass das Auto mit Werbung beklebt und somit zur  Werbefläche wird. Das wird als tauschähnlicher Umsatz gewertet: Kfz gegen Werbeleistung. Die NPO sollte darauf achten, dass mit diesem Umsatz nicht ihre Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro überschritten wird. Andernfalls sollte ein Steuerfachmann prüfen, wie die Vereinbarung steuerrechtlich schonend gestaltet werden kann. Ganz wichtig ist in diesen Fällen die Auswahl solventer Werbepartner.

Expertenwissen ist auch bei der Nachfolgeregelung in Unternehmen gefragt …

Nachfolgeberatung hat sowohl mit Fachwissen als auch mit Fingerspitzengefühl zu tun. Wenn der Senior die Geschicke seines Unternehmens, für das er vielleicht ein Leben lang gearbeitet hat, an seine Kinder oder einen Externen überträgt, ist das auch vielfach mit Emotionen verbunden. Daher ist es wichtig, beide Sichtweisen für die künftige Ausrichtung der Firma zu berücksichtigen. Neben den steuerlichen und wirtschaftlichen gibt es zudem umfangreiche rechtliche Aspekte, die einer Klärung bedürfen. Hier arbeiten wir mit erfahrenen Anwälten zusammen. Auf unserer Homepage haben wir einen Leitfaden zur Nachfolgeberatung erstellt, der in sieben Schritten die wichtigsten Punkte enthält, um einem Unternehmen eine möglichst reibungslose Nachfolge zu sichern. 

www.fmk-audit.de

 

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