von Busch GmbH, Bielefeld

Dietmar Wöhl, Olaf Lerch (beide Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH), Stefan F. W. von Busch und Victor von Busch (beide von Busch GmbH); Foto: Linda Weichert

Start-up wird 40. Und bleibt Start-up

Das Bielefelder Unternehmen von Busch feiert seinen 40. Geburtstag und bezeichnet sich immer noch als Start-up. Das mag ein wenig seltsam anmuten, ist aber folgerichtig. Denn gerade die Digitalisierung, neue Technologien und damit neue Geschäftsfelder haben die von Busch GmbH jung gehalten.

„Uns gibt es zwar schon 40 Jahre, aber weil wir uns permanent auf technische Veränderungen einstellen und in vielen Bereichen mit unseren Lösungen Vorreiter sind, herrscht bei uns immer noch der Spirit eines Start-ups“, lacht Carsten Kay Müller, Prokurist, Mitglied der Geschäftsleitung und für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Administration verantwortlich.

Seit Firmengründer Stefan von Busch 1979 mit seiner Businessidee – der Vertrieb und Service für Fotokopierer – an den Start ging, hat sich die Arbeitswelt rapide verändert. Mit zunehmender Digitalisierung wurden aus Kopierern multifunktionale Drucker, aus Hardware wurde Software, aus Vertretern Consultants und aus einfachen Angeboten Lastenhefte für Lösungen zur Digitalisierung von Prozessen. Diesen Herausforderungen stellte sich das Bielefelder Unternehmen. „Ein wichtiger Schritt war, als das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie uns autorisierte, innerhalb des ,go-digital Förderprogramms‘ finanzielle Mittel zu Investitionen für IT-Sicherheit, digitale Markterschließung und digitalisierte Geschäftsprozesse für unsere Kunden zu beantragen“, sagt Anton Vina, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für die Bereiche Service, IT und Produktion. 

Sich permanent technischen Veränderungen anzupassen, ist und bleibt in diesem technologiegetriebenen Markt lebensnotwendig. Die von Busch GmbH, die heute 72 Mitarbeitende beschäftigt und 10 Mio. Euro jährlich umsetzt, krempelt zusätzlich die Unternehmenskultur kräftig um. Denn was nutzt das beste Konzept, wenn die Atmosphäre im Unternehmen nicht stimmt? „Ein Unternehmen ist nur dann für neue Mitarbeitende attraktiv, wenn es gelingt, Agilität und ein start-up-orientiertes Arbeitsklima anzubieten“, betont Inhaber und Geschäftsführer Stefan von Busch. So werden klassische Abteilungen zu Teams, die sich projektbezogen zusammenfinden. Außerdem wurden zehn Mitarbeitende teamübergreifend zu Corporate-Happiness-Experten ausgebildet. „Mehr Wertschöpfung durch Wertschätzung“ ist einer der Leitgedanken des Unternehmens. Das Unternehmen erfindet sich immer wieder neu und probiert gute Ideen als Prototyp lieber schnell aus, statt lange daran herumzuwerkeln. „Perfektionieren können wir, wenn wir wissen, dass eine gute Idee richtig ist. Wissen können wir das nur, wenn wir es probiert haben“, bestätigt Victor von Busch, Sohn des Firmengründers, der seit Mai 2018 für weiteren frischen Wind im Unternehmen sorgt und neue Ideen einbringt.

www.vonbusch.eu

 

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