Artgerecht Werbeagentur, Bielefeld

Wenn via Targeting im Internet nur noch die konkreten Kaufinteressenten angesprochen werden, bleiben alle anderen potentiellen Kunden außen vor.

Früher war alles ganz einfach

Wollten Unternehmen ihre Kunden erreichen, gab es eine überschaubare Anzahl an Kanälen, die zur Verfügung standen. Wenn man was bewegen wollte, wurde auf die reichweitestarken Massenmedien gesetzt. Seit es den „Segen“ der digitalen Kommunikation gibt, wurde von vielen Experten die Massenkommunikation für tot erklärt – Targeting, Personalisierung, gezielte Einzelansprache lautet die neue Verheißung, die den Weg zum Kunden noch einfacher machen soll. Nun zeigt sich aber, dass die Kunden/Verbraucher unerhörterweise da nicht so einfach mitmachen wollen und das Ganze doch nicht so uneingeschränkt funktioniert.

Wenn man mal ganz ehrlich ist, hätte man sich das ja auch schon ein bisschen denken können. Denn was passiert denn, wenn der Kunde nicht im Internet gezielt nach einem Produkt sucht? Wie erreiche ich ihn noch, wenn er so böse ist und einen Ad Blocker installiert hat? Und was mache ich, wenn er über seine Social Media-Plattform nicht mit seiner Lieblingsschokolade in den Dialog treten will? Laut einer aktuellen Studie lehnen 53% der Deutschen personalisierte Werbung (auch per E-Mail) kategorisch ab, sie fühlen sich verfolgt und nur 6% empfinden sie als positiv. 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Online Marketing mit all seinen Möglichkeiten ist wirklich eine tolle Sache. Das merken wir täglich an den Responsequoten unserer Online Kampagnen, die wir für unsere Kunden durchführen, aber sie sind nicht das einzige Mittel zum Erfolg. Dazu passt übrigens auch die Tatsache, dass die meisten Suchtrends auf Google immer noch durch klassische Medien ausgelöst werden.

Auch das ist eigentlich ganz logisch, geht es doch in vielen Fällen der Werbung darum, Bedürfnisse zu wecken, wo vorher noch gar keine waren. Menschen zu erreichen, die nicht gezielt nach einem Produkt oder Unternehmen suchen, sie zu überraschen und zu begeistern. Wenn via Targeting im Internet nur noch die konkreten Kaufinteressenten angesprochen werden, bleiben alle anderen potentiellen Kunden außen vor und mögliche Absatzpotentiale nehmen sukzessive ab. Nicht investieren immer mehr „Onlinestars“ wie Zalando, Amazon, etc. massiv in TV- und Print-Werbung – Streuverluste werden dabei in Kauf genommen oder sind sogar gewünscht (siehe Bedürfnisse wecken).  

Natürlich eignen sich Kanäle wie Facebook, Instagram & Co. hervorragend dazu, Marken und Unternehmen emotional zu positionieren, Absatz zu erzielen, „Fans“ zu generieren und diese gleichzeitig zu Botschaftern zu machen. Aber nur mit einer guten Story, eingebettet in eine Gesamtstrategie. 

Im Grunde ist es so, wie es schon immer im Marketing war: es geht um eine gute Idee und die richtige Mischung aus Reichweite und Targeting. Den richtigen Mediamix also, um Kunden gezielt anzusprechen und vor allem aber auch, um neue Kunden zu erreichen bzw. zu gewinnen. Dabei können wir als erfahrene Agentur helfen.

www.artgerecht.de

Foto: istock.com, frimages

 

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