Dürkopp Adler AG, Bielefeld

Thomas Brinkhoff, Leiter des Bereichs Marketing und Produktmanagement

Eine echte High-Tech-Schmiede in OWL

Dürkopp Adler ist der größte europäische Hersteller von Industrienähmaschinen mit einer Exportquote von 90 %. Thomas Brinkhoff, Leiter des Bereichs Marketing und Produktmanagement, über den erfolgreichen Weg vom Nähmaschinen- zum Nähsystemhersteller.

Wie kann sich ein Bielefelder Unternehmen gegen die Konkurrenz aus Asien behaupten?

Thomas Brinkhoff: Unsere Konkurrenz aus China ist häufig im niedrigeren Commodity-Bereich unterwegs, holt aber technologisch immer schneller auf. Deshalb ist oberste Priorität, unser Markenversprechen in einem anspruchsvollen B2B-Umfeld durch erstklassige Qualität, nachhaltigen Service, exzellente Ersatzteilversorgung und kompetente Fachberatung auch einzulösen. Dabei ist es sehr wichtig, im Marketing aktuelle Trends und Kundenanforderungen zu erkennen, aus denen unser Produktmanagement innovative Maschinenkonzepte ableitet. Auch wenn es banal klingt: Das ist die Basis unseres außerordentlichen Erfolges in den letzten zehn Jahren.

Zwei Teile zu vernähen klingt unspektakulär. Sind Industrienähmaschinen langweilig?

Thomas Brinkhoff: Auf gar keinen Fall! Wer als Technik-Fan einmal in unserem Showroom war, kommt meist aus dem Staunen nicht mehr heraus! Wir machen Nähtechnik, Automation und Robotik für anspruchsvolle Hersteller von Fahrzeug­sitzen und -Innenausstattungen, Polstermöbeln, Leder, technischen Textilien, klassischer Herren-Oberbekleidung und unglaublich vieles mehr. Dürkopp Adler ist eine echte High-Tech-Schmiede in OWL und ein attraktiver Arbeitgeber. Das bestätigen uns auch die tollen jungen MitarbeiterInnen, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben.

Alle reden über Industrie 4.0. Welche Bedeutung hat das Internet of Things für Dürkopp Adler?

Thomas Brinkhoff: Dürkopp Adler ist Vorreiter für IoT-Lösungen in der nähenden Industrie. Wir investieren gewaltig, um schon 2018 Netzwerke von Nähmaschinen aufbauen zu können, die völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Pay-per-Use Modelle werden genauso möglich sein wie Fernwartung über das Internet und vernetzte Logistik- und Fertigungsprozesse vom Verkauf eines Sakkos im Laden bis zum Näharbeitsplatz in Indien. Wir können das bereits heute mit selbst entwickelter Netzwerktechnologie und setzen damit neue Standards in der Branche. Das sind auch große Herausforderungen für das Marketing, denn wir entwickeln uns vom Nähmaschinen- zum Nähsystemhersteller. Wir müssen neue Werbekonzepte, neue Internet-Shopsysteme, neue Servicestrukturen entwickeln und kommunizieren. Wer dazu was drauf hat und einen spannenden Job in OWL sucht, sollte bei Dürkopp Adler vorbeischauen!

www.duerkopp-adler.com/de

 

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