Piening GmbH, Bielefeld

Geschäftsführer Louis Coenen; Foto: Björn Hokamp

Wir bewegen Menschen. Menschen bewegen uns.

Der Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren eklatant verändert: Aus dem Fachkräftemangel ist ein genereller Arbeitskräftemangel geworden, der alle Branchen betrifft. Der Aufwand für die Personalbeschaffung ist in vielen Unternehmen deutlich gestiegen. Auch deshalb setzen viele kleine oder mittlere Unternehmen in OWL auf die langjährige Expertise des Bielefelder Familienunternehmens Piening Personal – einem der größten Personaldienstleister Deutschlands. Der CLUB REPORT hat mit Geschäftsführer Louis Coenen gesprochen.

Herr Coenen, wie machen sich die veränderten Anforderungen des Marktes bei Ihnen bemerkbar?
Früher war es relativ einfach, Bewerber zu erreichen. Unser Marketing war vornehmlich auf unsere Kunden ausgerichtet. Mitarbeitende sind heute ein knappes Gut geworden. Daher zielen etwa 80 Prozent der Maßnahmen darauf ab, potenzielles Personal anzusprechen. Wir sehen uns als Berater der Bewerbenden. Denn es ist gar nicht so einfach, den richtigen Job in dem passenden Unternehmen zu finden. Wir fragen die Bewerberinnen und Bewerber, welche Anforderungen sie an ihre Tätigkeit stellen – und dann machen wir uns auf den Weg. Durch unsere Erfahrung und die gute Vernetzung kennen wir viele Unternehmen sehr gut und wissen, welche Anforderungen sie haben und was der potenzielle neue Mitarbeitende erwarten darf. 

Sie haben im vergangenen Jahr eine große Kampagne in OWL aufgesetzt ...
Wir haben einen guten Mix gefunden, um die verschiedensten Kanäle zu bedienen und viel Sichtbarkeit generiert: Spots bei den ostwestfälischen Radio-Stationen, Werbung auf Bussen und in StadtBahnen, Plakat-Werbung und so weiter. Im Fokus standen auch Online-Kanäle wie Facebook, Google und Co. Außerdem haben wir unser Sportsponsoring beim SC Verl und Arminia Bielefeld verlängert. Wir sind in der SchücoArena nun im dritten Jahr mit einer Bandenwerbung vertreten. Das verschafft uns – insbesondere durch die Erstligazugehörigkeit – bundesweite Aufmerksamkeit. Wir verfügen über 90 Niederlassungen deutschlandweit und wollen weiterwachsen.

Apropos Social Media: Inwiefern verändert sich die Ansprache an die nachrückende Generation?
Die junge Generation ist in der digitalen Welt aufgewachsen und muss über die Social-Media-Kanäle angesprochen werden. Aber auch ihre Erwartungshaltung gegenüber Unternehmen ist eine andere. Die Jüngeren sind werte- und nachhaltigkeitsgetrieben. Arbeit soll mobil, flexibel gestaltbar sein und Spaß machen. Das geht weit über Work-Life-Balance hinaus. Wir sind gut für diese neuen Anforderungen gerüstet. Um am Puls der Zeit zu bleiben, holen wir uns bei Piening immer auch jüngere Mitarbeitende ins Boot, bilden im zweistelligen Bereich aus und hören der jüngeren Generation genau zu.

Übernimmt Piening selbst auch gesellschaftliche Verantwortung?
Selbstverständlich. Unser Claim „Wir bewegen Menschen. Menschen bewegen uns.“ wird aktiv gelebt. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Wir haben bei der Hochwasserkatastrophe geholfen und auch gleich in den ersten Tagen des Krieges Hilfsgüter an die ukrainische Grenze geschickt. Wir engagieren uns aber auch im Bildungsbereich. Beispielsweise unterstützen wir Studierende über den Studienfonds OWL. Zudem nutzen wir zu 100 Prozent Ökostrom und sind Unterzeichner der Charta der Vielfalt.

www.piening-personal.de

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