Schüco International KG

Schüco Digital Hub One: Innen wie außen wurden recycelte bzw. nachhaltig zertifizierte Materialien verwendet. Dazu gehören Original-Vintage-Leuchten genauso wie Teppiche aus wiederverwerteten PET-Flaschen, Foto: Schüco International KG

Das Morgen mitdenken

Seit sich die Klimabewegung „Fridays for Future“ selbstbewusst Gehör verschafft, sind die Forderungen nach nachhaltigen Geschäftsmodellen lauter geworden. Zu Recht, findet Schüco. Auch im Gebäudesektor, der für 50 Prozent des weltweiten Ressourcenverbrauchs steht, gibt es diverse Ansatzpunkte, um CO2 einzusparen.

Eines gleich vorweg: Nachhaltigkeit ist für Schüco kein Trend, sondern eine Haltung. Schließlich entwickelt der Gebäudehüllenspezialist seit jeher Produkte, die nachhaltig sind – weil sie nicht nur den Wohnkomfort erhöhen, sondern auch den Energie- und Ressourcenverbrauch in Gebäuden senken. Ein weiterer Pluspunkt: Ausgediente Aluminium- und Kunststoffprofile lassen sich sehr gut recyceln und zu neuen Profilen verarbeiten.
Ein aktuelles Beispiel für nachhaltiges Bauen ist der 2018 eröffnete Digital Hub One auf dem Campus der Unternehmenszentrale. Das moderne Bürogebäude entstand aus einer kernsanierten Industriehalle, deren offene Flächen nach den New-Work-Prinzipien in lichte Arbeits- und Kommunikationsbereiche verwandelt wurden. Die dabei verbauten Schüco-Elemente sind nach dem Cradle-to-Cradle-Konzept (kurz: C2C) zertifiziert, erfüllen also höchste Nachhaltigkeitsansprüche. 

Vom Gebäude zum Rohstoffdepot
„Mit dem C2C-Designkonzept werden Produkte von Anfang an so entwickelt, dass zukünftig kein Abfall mehr anfällt. Die Materialien werden nach ihrer Nutzung restlos recycelt und als Wertstoffe ohne Qualitätsverlust in den Produktionskreislauf zurückgeführt“, erklärt Nachhaltigkeitsmanager Stefan Rohrmus. Schüco arbeitet dazu unter anderem mit dem A/U/F zusammen, einem Verein, der die verantwortungsbewusste Wiederaufbereitung ausgebauter Aluminiumprofile organisiert. Im Digital Hub One erfüllen die neu eingesetzten Fensterelemente die C2C-Anforderungen. Und auch das Aluminium, das in der Pfosten-Riegel‑
Fassade der Treppenhäuser verarbeitet ist, wird irgendwann einmal als Wertstoff zurückgewonnen. Aus dem Gebäude wird so ein Rohstoffdepot der Zukunft.

Dem Klimawandel aktiv begegnen

Was sich am C2C-Prinzip veranschaulichen lässt, gilt für nahezu jedes nachhaltige Vorhaben. Die Umsetzung betrifft zumeist mehrere Stufen im Produktionsprozess. Folglich sind auch diverse Abteilungen im Unternehmen beteiligt. Die Kommunikation ist eine davon. „Unsere Aufgabe sehen wir vor allem darin, unseren B2B-Kunden den Mehrwert von nachhaltigen Produkten näherzubringen“, sagt Unternehmenssprecher Thomas Lauritzen. Die wirksamsten Marketingmaßnahmen: persönliche Gespräche, gemeinsames Planen sowie die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen in zielgruppenspezifischen Veranstaltungen im Detail zu verstehen. Mit seinem Fokus auf Nachhaltigkeit hat Schüco in der Baubranche eine Vorreiterrolle übernommen. Die Klimabewegung bestärkt das Unternehmen darin, diesen Weg fortzusetzen.  

www.schueco.de/Nachhaltigkeit

 

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