Torwegge GmbH & Co. KG, Bielefeld

Geschäftsführer Uwe Eschment; Foto: TORWEGGE

Zukunft bewegen

Nach dem Corona-Jahr blickt Torwegge zuversichtlich in die Zukunft. Bereits seit 65 Jahren bietet das Bielefelder Unternehmen die passenden Lösungen rund um Räder und Rollen, Förder-, Transport- und Handhabungstechnik und intralogistische Lösungen. Spezialisiert hat sich das rund 130-köpfige Torwegge-Team auf die Entwicklung von Systemen, die sich nahtlos in etablierte Fertigungsprozesse einfügen. Über die Zukunft der Intralogistik sprach der CLUB REPORT mit Geschäftsführer Uwe Eschment.

Herr Eschment, welche Intralogistiktrends erwarten Sie in den nächsten Monaten?
Ich gehe davon aus, dass sich flexibel anpassende Lager weiterhin auf dem Vormarsch befinden werden. Diese Flexibilität der Lager kann durch verschiedene Komponenten erreicht werden. Zum Beispiel durch optimierte Warehouse Management Systeme, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die Weiterentwicklung der Kommissioniertechnologien sowie die verstärkte Nutzung autonomer mobiler Roboter und autonomer Fahrzeuge. Darüber hinaus wird der Wunsch nach Nachhaltigkeit und Green Logistics zu weiteren Prozessoptimierungen und zur Reduzierung der Retourenquoten führen. Außerdem wird der Workflow entlang der gesamten Supply Chain digitaler.

Wie hat sich die Corona-Pandemie auf Ihr Unternehmen ausgewirkt?
Nach der wirtschaftlichen Delle erwarte ich eine verstärkte Nachfrage und eine Vielzahl von interessanten Projekten – sowohl im Bereich Räder und Rollen als auch in der Fördertechnik, beziehungsweise Intralogistik. Eine Herausforderung war es, mit Kunden und Partnern trotz der Beschränkungen in einem guten Kontakt zu bleiben. Wir führen die Kommunikation über die üblichen Kanäle wie Video-Chat, Telefon und Mail, jedoch fehlt momentan einfach der persönliche Kundenkontakt. Deshalb haben wir mit unseren Mitarbeitenden aus unterschiedlichsten Abteilungen ein Video produziert, um Danke zu sagen. Ein Dank dafür, dass unsere Kunden uns treu bleiben. Das nehmen wir nicht als selbstverständlich hin. Diese Wertschätzung wollten wir zum Ausdruck bringen und haben das Video über Facebook, Xing und LinkedIn verbreitet.

Es war aber nicht das einzige Video auf den Social-Media-Kanälen …
Das ist richtig. Wir haben noch ein Video aufgenommen, in dem ich mich ausführlicher dazu äußere, welchen Weg Torwegge in nächster Zeit einschlägt. Soviel vorab: Wir sind überzeugt davon, dass 2021 ein gutes Jahr wird.

Was haben Sie sich für 2021 vorgenommen?
Unser Unternehmen ist Lieferant von Rädern und Rollen, Tragrollen und Fördertechnikprodukten in fast alle Wirtschaftsbereiche – egal, ob Handwerk, Mittelstand oder Industrie – und deshalb breit aufgestellt. Wir halten es wie der Dalai Lama und haben uns entschieden, optimistisch zu sein. Das fühlt sich besser an. Unser Ziel ist es, in 2021 die Planzahlen aus 2020 zu erreichen.

www.torwegge.de

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