Fachhochschule Bielefeld

Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, FH-Präsidentin

Vielfalt konsequent entwickeln

Die Fachhochschule Bielefeld ist eine exzellente Adresse für praxisbezogene Studienangebote. Ein Interview mit der FH-Präsidentin, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk über Vielfalt und die Zukunft der Hochschule.

Frau Schramm-Wölk, im Leitbild Ihrer Hochschule wird festgehalten: Vielfalt ist für uns Programm. Was ist damit gemeint?

Die FH Bielefeld bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in einer großen Vielfalt. Ingenieure, Gestalter, Sozialarbeiter, Betriebswirte, Architekten: Sie alle werden bei uns ausgebildet, auf wissenschaftlicher Grundlage, auf den Beruf bezogen. Das Studienangebot ist attraktiv für Studieninteressierte mit Abitur, und es eröffnet zugleich Chancen für nicht-traditionell Studierende, zum Beispiel Berufstätige. Dieser Heterogenität tragen wir durch spezifische studienvorbereitende und studienbegleitende Angebote, durch differenzierte Studienformate und durch ein breites Beratungsangebot Rechnung. Zudem fördern wir die Vielfalt der Fächerkulturen und nutzen sie für interdisziplinäre Kooperationen.

Welche Stärken wollen Sie ausbauen?

Wir stehen für Chancengleichheit von Frauen und Männern, nehmen hier landes- und bundesweit eine Spitzenposition ein. Das soll so bleiben. Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Familie, Studium oder Beruf. Studierende heben die gute Lehre und Ansprechbarkeit der Professorinnen und Professoren hervor und bewerten die Beratung und Betreuung im Studiengang regelmäßig als gut oder sehr gut. Dasselbe gilt für das Lernklima. Wir setzen in Eigenregie ein internes Qualitätsmanagement in der Lehre um, das den hohen Anforderungen externer Gutachter gerecht wird und Lehre auf höchstem Niveau garantiert. Eine weitere Stärke: Wir sind in OWL bestens verbunden mit Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Unsere Transferleistungen in der angewandten Forschung werden wir weiter ausbauen, das Gleiche gilt für unsere internationalen Kooperationen.

Wie sieht Ihre Hochschule, wie sieht der Hochschul-Campus Bielefeld im Jahr 2030 aus?

Meine Wunschvorstellung ganz konkret: Aus unserem Studienort Gütersloh ist längst ein Standort mit eigenem Fachbereich geworden. Rund 1.500 Studierende sind hier eingeschrieben, die Kooperationen mit Wirtschaft und Politik vor Ort klappen bestens. Das gilt auch für unseren Standort Minden, der sich mittlerweile als innovative Forschungsstätte bundesweit einen Namen gemacht hat. Der Campus Bielefeld hat sich zu einem hochinteressanten Aufenthaltsort entwickelt. Im neuen Gebäude neben dem Hauptgebäude wird intensiv gelehrt und geforscht. Und in der großzügig eingerichteten Kindertagesstätte herrscht reger Betrieb. Der gesamte Campus besticht durch eine hohe Aufenthaltsqualität, man ist gerne hier, nicht nur zum Lehren und Lernen, sondern auch zum Verweilen, zum Entspannen. Ein Ort der Kommunikation, eine exzellente Visitenkarte der Stadt Bielefeld.

www.fh-bielefeld.de