Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG, Bielefeld

Jürgen Angenent, Head of Sales Digital der Neuen Westfälischen; Foto: Jürgen Agenent

Crossmedial zum Erfolg

Nicht zuletzt durch die Pandemie haben sich viele Unternehmen in der Region mit dem Thema digitales Marketing befasst. Ein für Neulinge weites Feld mit vielen Anglizismen, das den einen oder anderen ratlos zurücklässt. Das muss aber nicht so sein, findet Jürgen Angenent, Head of Sales Digital der Neuen Westfälischen. Der CLUB REPORT hat mit ihm gesprochen.

Herr Angenent, wie holen Sie Ihre Kundschaft ab?
Wir zeigen unseren Kunden in schöner, deutscher Sprache die Vorteile der digitalen Welt auf (lacht). Wir möchten eine positive Aufbruchstimmung entfachen. Viele Unternehmen sind unsicher, ob sie bei den Sozialen Medien einsteigen oder Google-Marketing machen müssen. Es ist vorab wichtig klarzustellen: Ich muss erst mal gar nichts. Es kann auch eine konsequente Entscheidung sein, nicht gleich jeden Digitalkanal zu bedienen. Wenn ich mich aber entscheide, dann bitte professionell starten. Letztlich ist jeder Digitalauftritt auch eine digitale Visitenkarte. Schon nach etwa einer Stunde Beratung können wir dem Kunden eine grobe Strategie skizzieren, die ihm pragmatisch weiterhelfen wird. Natürlich haben wir im Vorfeld die Digitalaktivitäten des Kunden analysiert.

So schnell?
Ja, wir können vergleichsweise rasch per Ausschlussverfahren klären, welche Kanäle für die Zielgruppe unserer Kunden überhaupt interessant ist. Dabei denken wir crossmedial. Das heißt, es kann für den Kunden sinnvoll sein, auch haptische Medien, wie Zeitungsanzeigen, Prospekte etc. synergetisch zu berücksichtigen. Wir haben den großen Vorteil, dass wir unabhängig beraten können und in drei Welten unterwegs sind. Da wäre zum einen z. B. das klassische Display-Marketing auf den Digitalpräsenzen der Neuen Westfälischen. Außerdem sind wir NW-unabhängig unterwegs und betreuen viele Kunden im Google-Kosmos, teils bundesweit. Und wir haben eine hohe Expertise in der Social-Media-Welt. Neben unseren gut geschulten Berater-Teams haben wir für jeden Bereich  Fachleute, die die individuell angelegten Kampagnen kanalgerecht umsetzen. Denn wer sich gut in der Google-Welt auskennt, ist nicht automatisch Experte für Instagram, YouTube oder Facebook. Für jedes Segment stellen wir dem Kunden Spezialisten zur Seite.

Apropos: Ist Facebook überhaupt noch relevant?
Wir schließen zunächst einmal keine Option für den Kunden aus; der Facebook-Marktanteil – auch in Verbindung mit Instagram – ist immer noch sehr dominant. Letztlich entscheidet doch das Medienverhalten der avisierten Zielgruppe/n, welcher Kanal Einzug in eine Crossmedia-Strategie für den Kunden findet.

Also ist Crossmedia-Marketing kein Hexenwerk?
Die digitale Welt ist weniger komplex, als es zunächst den Anschein hat. Die Kunst ist es, die relevanten Kanäle aus dem Portfolio herauszusuchen, auf denen man die Zielgruppe/n erreicht, ebenso wie eine passgenaue Ansprache und interessante Inhalte zu entwickeln. Und, Crossmedia bedeutet ja nicht, jeden Kanal ein bisschen zu bedienen, sondern ausgewählte Medien konsequent und professionell zu bespielen. Weniger ist manchmal mehr. Und man muss dranbleiben. Das ist genauso wie bei der klassischen Zeitungsanzeige: Eine einmalige Schaltung führt tendenziell nur selten zum Ziel, man muss am Ball bleiben und auch für digitales Marketing eine Strategie entwickeln – hier beginnt unsere Beratung. Auch bei der Zusammenstellung eines adäquaten Budgets helfen wir gerne (lacht).

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