BARMER, Bielefeld

Bettina Klusmann lädt alle Betriebe ein, eine „aktive Minipause by BARMER“ umzusetzen.; Foto: Bettina Klusmann

„Wir bringen Menschen in Bewegung“

Eigentlich wissen wir es alle: Wir sitzen zu viel und zu lange, unsere Ernährung könnte aus mehr Obst und Gemüse bestehen und natürlich sollten wir regelmäßig Sport machen. Wäre da nicht der sprichwörtliche „innere Schweinehund“. Da ist es gut, wenn der Impuls zu mehr Gesundheit direkt am Arbeitsplatz ansetzt. Die BARMER unterstützt Unternehmen bei Programmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Bettina Klusmann, Geschäftsführerin der BARMER in Bielefeld, erklärt, wie es gehen kann.

Frau Klusmann, was genau ist „Betriebliches Gesundheitsmanagement“?
Wir von der BARMER verstehen darunter die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein kontinuierlicher Kreislauf aus Bedarfsbestimmung, Analyse, Interventionsplanung, Umsetzung, Evaluation und Nachhaltigkeit. Wir haben verschiedene Angebote in den Modulen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Suchtprävention, die Unternehmen bei uns buchen können. Bei der Umsetzung bestimmter Projekte ist auch eine finanzielle Förderung möglich. Bundesweit sind 120 Kolleginnen und Kollegen im Einsatz, um kleinere, mittlere und große Unternehmen von der Bedarfsermittlung über die Umsetzung bis zur Evaluation zu begleiten und zu unterstützen.

Warum ist ein Betriebliches Gesundheitsmanagement so wichtig?
Eine gute und sinnvolle Gesundheitsförderung verringert die gesundheitlichen Belastungen und Beschwerden der Mitarbeitenden und führt insgesamt zu mehr Zufriedenheit. Gesündere Mitarbeitende bedeuten weniger Kosten durch krankheitsbedingte Fehlzeiten. Obendrein können sich die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit verbessern. Und um einen weiteren gesamtunternehmerischen Effekt zu nennen: Eine stärkere gesundheitliche Eigenverantwortung kann auch die Bereitschaft fördern, allgemein mehr Verantwortung im Betrieb zu übernehmen. Nicht zu unterschätzen ist der Imagegewinn für das Unternehmen. Als Marke, die die Gesundheit der Beschäftigten fördert, hat man bessere Chancen bei der Gewinnung von Arbeitskräften.

Welche Maßnahmen bieten Sie an?
Bei der Bedarfsermittlung bieten wir beispielsweise eine umfangreiche Analyse zum Arbeitsunfähigkeitsgeschehen im Unternehmen an. Dabei gehen wir unter anderem der Frage nach, wie häufig bestimmte Diagnosen zu Krankmeldungen führen. Ebenso gehören sogenannte Screenings der Beschäftigten zu unserem Portfolio: Bewegungstests, Herz-Kreislauf-Checks, Stresstests, Körperanalysen und andere Methoden liefern uns ein umfangreiches Bild zum Gesundheitszustand der Mitarbeitenden. Neben dem analytischen Bereich haben wir diverse Angebote zu Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Suchtprävention. Alles ist fachlich fundiert – da arbeiten wir mit anerkannten und qualifizierten Partnern zusammen. Aktuell findet im Bielefelder Pioneers Club regelmäßig die „Health Week by BARMER“ statt.

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