BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Bielefeld

Frank Jessen, Vorstandsvorsitzender der BKK Gildemeister Seidensticker

Betriebliches Gesundheitsmanagement: gut für alle

Die wertvollste Ressource der meisten Unternehmen sind ihre Mitarbeiter. Ihre Leistungsfähigkeit ist eng mit der Zufriedenheit und Identifikation mit dem Unternehmen verknüpft – und ganz maßgeblich mit ihrer Gesundheit. Grund genug über ein professionelles Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) nachzudenken. Darüber haben wir mit Frank Jessen, Vorstandsvorsitzender der BKK Gildemeister Seidensticker gesprochen.

Herr Jessen, warum wird Betriebliches Gesundheitsmanagement immer wichtiger?

Durch die zeitliche und räumliche Flexibilisierung von Arbeit und der steigenden Komplexität von Arbeitsabläufen wachsen die psychischen Anforderungen – und damit die psychischen Erkrankungen. Außerdem wird bereits 2020 mehr als jeder dritte Erwerbstätige älter als 50 Jahre sein. Der demografische Wandel und der steigende Anteil psychischer Erkrankungen verursachen einen wachsenden Anteil des betrieblichen Krankenstandes – Tendenz steigend. Die Etablierung des BGM stellt eine langfristige Investition in die Mitarbeiter dar, die sich lohnt. 

Wie sieht das BGM der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER aus?

Unser Ansatz macht Gesundheit im Unternehmen gestalt- und nutzbar. Neben der Beratung begleiten wir Unternehmen in der praktischen Umsetzung: von der effektiven Kommunikation an die Belegschaft über die gelungene Einbindung der Führungskräfte bis zur Auswahl und Umsetzung von zielgerichteten Maßnahmen. Wir unterstützen auch direkt bei der Finanzierung – z. B. für Kurse, externe Moderationen, Evaluationen etc. Durch unsere Expertise sichern wir einen hohen Qualitätsstandard. 

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist also mehr als nur ein paar Kurse für die Mitarbeiter?

Richtig. Unser BGM ist ein langfristig und nachhaltig angelegtes Projekt. Wir gehen in vier Schritten vor: planen, analysieren, umsetzen, bewerten. In der Analyse sind z. B. die Altersstruktur, Fehlzeiten oder eine Betriebsbegehung zur Bewertung körperlicher Belastung Thema. Diese Erkenntnisse sind die Basis für auf das Unternehmen zugeschnittene Maßnahmen. Diese reichen von arbeitsplatzbezogenen Angeboten (Zeitmanagement, Führungskräfteseminare, Ergonomieseminare) bis hin zu Maßnahmen, die die Arbeitsorganisation und -gestaltung betreffen. Letztere sind der eigentliche Mehrwert für die Unternehmen. So sind beispielsweise Schnittstellenprobleme zwischen Arbeitsbereichen nicht nur eine Stressquelle für Mitarbeiter, sondern auch ein kostenträchtiges Manko für den Wertschöpfungsprozess. Jedes Unternehmen ist anders und braucht unterschiedliche Unterstützung. Deshalb: Bei Fragen einfach unser Team Gesundheitsmanagement Bielefeld anrufen. 

www.bkkgs.de

 

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